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Echo am 13.08.2013

„Spargelfinken“ und ein besonderes Ständchen

Fest – Hunderte Senioren feiern 35. Geburtstag des Weiterstädter SPD-Freundeskreises

 
Rund 400 Weiterstädter waren am Donnerstag zum „bunten Nachmittag“ des SPD-Seniorenfreundeskreises gekommen. Der Kreis feierte seinen 35. Geburtstag mit einem Auftritt der „Spargelfinken“ und einem eigens für ihn komponierten Lied.
WEITERSTADT.

30 Teilnehmer. Vielleicht 50. Das sind die üblichen Zahlen, wenn eine Partei im lokalen zu einer Veranstaltung einlädt. Nicht nur in Weiterstadt, auch in Darmstadt sieht das ähnlich aus. Rund 400 kamen aber auf Einladung des Weiterstädter SPD-Seniorenfreundeskreises. Der Saal im Bürgerzentrum war brechend voll.

 

Der 450 Mitglieder starke SPD-Seniorenfreundeskreis feierte beim „bunten Nachmittag“ seinen 35. Geburtstag. Für die musikalische Untermalung sorgte Hans-Peter „Pezi“ Peter aus dem Darmstädter Martinsviertel.

Es gab auch eine Uraufführung. Die SPD-Landtagsabgeordnete Heike Hofmann hatte ein Lied mitgebracht, komponiert vom Darmstädter Klavierlehrer Uwe Schäfer-Rinkens, der Hofmann am Klavier begleitete. „Wir sind die SPD-Senioren aus Weiterstadt, ein starkes Team, das Freude am Leben hat“, ging der Refrain.

Michael Roth, Generalsekretär der Hessen-SPD und Bundestagsabgeordneter, konnte bei seinem Grußwort feststellen, dass es in Weiterstadt auch locker zugeht. Das bewiesen etwa die „Spargelfinken“: „Wenn ihr die Mainzer Hofsänger kennt – die sind ein klein bisschen besser“, kommentierte Freundeskreis-Chef Werner Thalheimer den Auftritt der „Spargelfinken“. Die erst nach zwei Zugaben und dann mit Jubel und Applaus von der Bühne gelassen wurden.

SPD-Bürgermeisterkandidat Ralf Möller erinnerte an die 35. „Bei der SPD eine ganz besondere Zahl. Bis 35 ist man Juso, darf man machen, was man will und wird nicht gescholten.“

Apfel als Vorgeschmack auf kommende Spende

Landrat Klaus-Peter Schellhaas hatte zum Geburtstag einen Apfel mitgebracht. Ein Symbol. Denn demnächst werde dem Seniorenkreis ein Apfelbäumchen spenden und pflanzen.

Der SPD-Seniorenfreundeskreis wurde vor 35 Jahren vom ehemaligen Bürgermeister Adam Danz gegründet, nachdem er gebeten worden war, „etwas Geselliges“ zu organisieren. So gab es ab 1978 Faschingssitzungen und Weihnachtsfeiern. Adam Danz übergab 1987 die Organisation an Erwin Engroff, der den Freundeskreis-Vorsitz 2004 an Werner Thalheimer weitergab.

Zu den Aktivitäten des zeitweise 600 Mitglieder umfassenden Kreises gehören unter anderem eine Weihnachtsfeier, der Kräppel-Nachmittag. Höhepunkt ist seit einigen Jahren eine Ötztalfahrt.

 
Wochenkurier am 01.08.2013

SPD-Senioren feiern ihr 35jähriges Bestehen

 

Adam Danz, der von 1960 – 1974 Bürgermeister in Weiterstadt war, wurde schon während seiner Amtszeit von den damaligen SPD-Frauen angesprochen, etwas Geselliges für sie zu organisieren. Nachdem er gut 2 Jahre im Ruhestand war, hatten die Frauen ihr Ziel erreicht: Adam Danz organisierte Ausflüge und gesellige Treffen und Beisammensein. Die 1. Faschingssitzung war schon 1978.  Hierbei  sorgten  die  SPD-Frauen für das Rahmenprogramm.  Die Weihnachtsfeiern fanden wie die Faschings-Veranstaltungen erst in der „Schönen Aussicht“ und dann in den Bürgerhäusern statt.  Adam Danz organisierte bis 1987.

Erwin Engroff übernahm das doch mittlerweile arbeitsreiche Amt und weitete die Mitgliederzahl auf über 500 Personen aus. Monatliche Events standen von da an auf dem Programm. Erwin Engroff hatte den Vorsitz des „SPD-Senioren-Freundeskreises“, wie sich die Vereinigung mittlerweile nannte, 17 Jahre. Aus Gesundheits- und Alters-Gründen übergab er nach einem Jahr der Zusammenarbeit 2004 das Amt an Werner Thalheimer. Unter seiner Leitung stieg die Mitgliederzahl auf über 600, eine Zahl die heute auch bei Seniorenvereinigungen keinen Bestand mehr hat – aber auch die jetzt 450 Mitglieder sind immer noch eine stattliche Zahl.

Auch die Ansprüche und Wünsche änderten sich in den Jahren. So waren bei den Kreistreffen der AG 60+ die Weiterstädter gern gesehene Gäste. Ein Höhepunkt dieser Kreistreffen war 2008 in Weiterstadt, bei dem vor über 600 Gästen der heutige Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel seinen ersten großen Auftritt hatte. Die Weiterstädter Veranstalter glaubten an diesem Tag nicht recht zu hören, als die Frage nach einem „Pressetisch“ kam. Vom „Darmstädter Echo“ angefangen bis zum „Spiegel“ waren alle Zeitungsreporter angereist. Aber auch solch eine Frage wurde von Werner Thalheimer und seinen Helfern ohne Probleme gelöst.

Am jährlichen Ablauf hat sich in den Jahren wenig geändert: Weihnachtsfeier, Kräppel-Nachmittag, Kaffeefahrten, Schiffs- und Besichtigungsfahrten stehen nach wie vor auf dem Programm. Höhepunkt ist seit 5 Jahren eine mehrtägige Fahrt ins Ötztal, bei der die Senioren „die Berge erstürmen“.

Das ist sicher alles ein Grund, den 35. Geburtstag mit einem „Bunten Nachmittag“ am Donnerstag, 8. August 2013 zu feiern. Aber so meinen die Weiterstädter, es gibt noch andere Gründe:

-          Die Bürgermeisterwahl am 18. August. Hier haben die SPD-Senioren nur einen Wunsch, dass Ralf Möller die Wahl gewinnt!

-          Dann die Landtags- und Bundestagswahl. Auch hierbei gibt es den Wunsch, dass Heike Hofmann und Brigitte Zypries ihre Wahlkreise direkt gewinnen. 

Sicher gute Gründe, einen schönen Nachmittag zu veranstalten. Das Programm geht um 15:00 Uhr los. Es werden u. a. die Spargelfinken für gute Laune sorgen. Auch eine noch nicht so bekannte Sängerin wird ihr Debüt geben, und eine Gruppe aus Weiterstadt wird einen Sketch vortragen. Die musikalische Untermalung wird PEZZI übernehmen. Es gibt Kaffee und Kuchen kostenlos, d.h. der Eintritt ist an diesem Tag frei. Auch interessierte Senioren, die keine Mitglieder sind, heißen wir an diesem Tag herzlich willkommen, mit dem Wunsch, ihre Kaffeetassen mitzubringen. Wir freuen uns auf ein paar schöne, interessante Stunden in einem vollen Bürgerhaus in Weiterstadt.

            WT

 

 
Darmstätter Echo vom 15.12.2010

 

 
Darmstätter Echo vom 13.02.2010
13. Februar 2010  |  sab

,,Mein Gott, war ich aufgeregt"

Kräppelkaffee: In Weiterstadt steigt die Politprominenz vor den Senioren in die Bütt

WEITERSTADT. 
 
 
 

Rund 400 Gäste kamen zum Kräppelkaffee ins Weiterstädter Bürgerzentrum. Foto: Günther Jockel

800 Kräppel, 400 Gäste, fünf Stunden Programm - der Kräppelkaffee des Freundeskreises der Weiterstädter SPD-Senioren hat für ein volles Haus im Bürgerzentrum gesorgt. Als Alleinunterhalter ,,Petzi" um Punkt 15.11 Uhr den ersten Tusch in den Saal schmettert, herrscht schon ausgelassene Stimmung bei den betagten Gästen. Fast alle sind verkleidet oder haben sich schick gemacht. Mit der Weihnachtsfeier ist es die zweite Großveranstaltung der SPD-Senioren im Jahr.

Die beiden Termine stehen nicht nur bei den Mitgliedern dick im Kalender, sondern auch bei den Politikern. Mit dem Weiterstädter Ortsvereinsvorsitzenden Alexander Ludwig am Tisch sitzen die als Pumuckl verkleidete Landtagsabgeordnete Heike Hofmann, die Erste Kreisbeigeordnete Rosemarie Lück, Dagmar Wucherpfennig von der Kreistagsfraktion, Stadtverordneter Gerd Körner und Katrin Kosub, Leiterin des Wahlkreisbüros von Bundestagsabgeordneter Brigitte Zypries.

Kommunalpolitiker Gerd Körner macht mit Schlappohren und Polizeimütze den Anfang in der Bütt. Denn die rund 400 treuen Wähler im Saal sind anspruchsvoll, das Schaulaufen der Politiker kostet sie eine Büttenrede, so das ungeschriebene Gesetz. Während Körner den routinierten Protokoller gab und das SPD-Jahr mit viel Selbstkritik und Ironie Revue passieren ließ, stand Rosemarie Lück zum ersten Mal in ihrem Leben in der Bütt.

,,Mein Gott, war ich aufgeregt", erzählte sie wenig später. Für ihre Rede über Finanzen habe sie Stunden im Internet recherchiert, nach Vorlagen für Reden gesucht und Freunde um Rat gebeten. ,,Ich komme zwar aus dem Kölner Raum, aber Büttenreden halten, das ist nicht mein Fall." Mehr Erfahrung, aber ebenso viel Lampenfieber hatte Landtagsabgeordnete Heike Hofmann. ,,Vorträge im Landtag und im Parlament fallen mir viel leichter", sagte sie. Ein Thema finden, strukturieren, Pointen einbauen: ,,Das ist total schwierig und ich tu mich mit dem Reimen so schwer", sagte Hofmann. Hilfe habe sie sich vom Weiterstädter Karneval-Sitzungspräsidenten Karl Heinz Wesp geholt. Die Mühe hatte sich gelohnt, für ihre Beiträge bekamen die Politiker viel Applaus. Lob gab es auch für Organisator Werner Thalheimer und sein Team. Das rund zwanzigköpfige Helferteam hat nicht nur für schöne Dekoration, Bewirtung und ein buntes Programm mit 18 Auftritten gesorgt, sondern auch dafür, dass jeder Gast sicher zur Feier und auch wieder nach Hause kam. Zwei Reisebusse wurden bestellt, und wegen des Schnees gab es außerdem Sonderfahrten mit dem Seniorenbus.

 
Darmstätter Echo vom 12.12.2009

12. Dezember 2009  |  sab

Kaffee, Apfelkuchen und mal wieder rauskommen

Advent: Freundeskreis der Weiterstädter SPD-Senioren feiert seit 33 Jahren gemeinsam

WEITERSTADT. 

Als die rund 400 Senioren am Donnerstag im Bürgerzentrum ,,Oh Tannenbaum" anstimmen, bleiben viele Liedtexte auf den Tischen unberührt. Maria Strobl (83) und Johann Strobl (85) brauchen keine Vorlage. Auch ihre Freundin Helene Kugler (78) kann das Weihnachtslied auswendig. Weil sie es aus ihrer Kindheit her kennt und weil sie wie ihre Tischnachbarn seit 33 Jahren bei der Weihnachtsfeier des Freundeskreises der SPD-Senioren teilnimmt.

,,Seit dem ersten Jahr sind wir dabei", sagt Maria Strobl, während die SPD-Frauen Kaffee ausschenken und Apfelkuchen servieren. Bis vor wenigen Jahren haben Maria und Johann Strobl fast alle Angebote des SPD-Freundeskreises wahrgenommen. Waren bei Ausflügen und Besichtigungen dabei. ,,Doch heute geht das leider nicht mehr, die Kraft lässt nach", sagt Strobl. Auf die Feier des Freundeskreises wollen sie aber nicht verzichten. Wären sie nicht von einer Nachbarin gefahren worden, hätten sie den Fahrdienst genutzt.

Auch diesmal werden 19 Senioren von ehrenamtlichen Helfern abgeholt und am Abend wieder nach Hause gebracht. ,,Das ist eine gute Sache für alle, die nicht mehr allein können", findet Johann Strobl. Auch an diesem Nachmittag singen die Gäste Weihnachtslieder, unterhalten sich bei Kaffee und Kuchen, essen gemeinsam zu Abend, lassen sich vom Programm auf der Bühne unterhalten. Landrat Klaus Peter Schellhaas, die künftige Erste Kreisbeigeordnete Rosemarie Lück und die Kreistagsfraktionsvorsitzende Dagmar Wucherpfennig sprechen Grußworte.

,,Die Feier ist jedes Mal schön. Und eine Gelegenheit, mal aus dem Haus zu gehen", sagt Helene Kugler. Für sie bedeutet der Freundeskreis der SPD-Senioren vor allem Abwechslung. Sie hält Ausschau nach bekannten Gesichtern und freut sich, wenn sie eines entdeckt. ,,Manchmal denke ich: der oder die ist aber auch ganz schön alt geworden", sagt sie.

Für einige der rund 560 Mitglieder des Freundeskreises ist die Weihnachtsfeier einer der wenigen Anlässe, an denen sie noch teilhaben können, weiß Werner Thalheimer (71), der seit fünf Jahren das Fest organisiert. ,,Hier verbringen die Mitglieder ein paar schöne Stunden in vertrauter Gemeinschaft. Trotz Wehwehchen oder Kummer, die Menschen hier verstehen sich und haben Verständnis füreinander", sagt er. Häufig müssen er und die Obmänner des Freundeskreises in den Ortsteilen bei Hausbesuchen Überzeugungsarbeit leisten. ,,Manche Mitglieder wollen nicht mehr ausgehen, da ist motivieren angesagt." In diesem Jahr bleiben dennoch einige Plätze leer. ,,Die Grippewelle hat uns erwischt, viele mussten kurzfristig absagen", erläuterte Thalheimer. Wer kommt, hat sich schick gemacht. Die Männer tragen Anzug, die Frauen hübsche Blusen und Kostüm. Nach dem Kaffeetrinken singt eine Kindergruppe auf der Bühne. Helene Kugler genießt mit ihren Freunden die feierliche Stimmung.Beim Kräppel-Nachmittag der SPD-Senioren am 11. Februar im Bürgerzentrum wollen sie auf jeden Fall wieder dabei sein.

 

 
Darmstätter Echo vom 24.02.2009
 

 
Darmstätter Echo vom 24.11.2008:
 

 
 
Darmstätter Echo vom 02.02.2008: